Anzucht direkt im EndTopf ;-)

  • Morsche zusammen ,
    ich habe viel über die ersten ca. 2 Wochen unserer "Kleinen Automatics" gelesen und auch fast Alles mal ausprobiert ! ..Am Besten entwicklen sich meine Samen wenn ich die direkt im 11 liter Topf "einlege" mit ner Fingerspitze Cocos drüber. Zu beachten ist dabei dass das Licht die erste Woche ausbleibt (Dunkelkeimer) und die RLF schön hoch gehalten wird damit die "Kleinen" mit wenig Wurzelwerk mehr über die Blätter aufnehmen können . Die Pflanzen wirken sehr viel stabiler im Vergleich mit anderen Anzuchten, wachsen auch mehr in die Breite statt nach oben.


    Habt ihr ähnliche Erfahrungen und vielleicht noch Tipps ? kiffer01

    cu ROB vapo01.....the lower get´s a lil higher !

  • Hanf ist kein Dunkelkeimer. Dem Korn ist das Licht komplett Latte. Das keimt wenn es warm und feucht genug ist.

    Demnach sind die Erfahrungen der Breeder/Grower und Samenbanken falsch ? Dort wird IMMER Empfohlen die Samen dunkel und feucht zu halten ? Ich las auch mal was von "Dunkelkeimern" in Zsammenhang mit Cannabissamen !

    cu ROB vapo01.....the lower get´s a lil higher !

  • Les Dinge die Botaniker und Biologen schreiben, nicht son Quatsch.


    Übrigens, falls du zuschauen willst, ersetz das Coco Häubchen durch ein Stück Klarsichtfolie oder einen durchsichtigen Plastedeckel ;)
    Probleme gibts erst wenn man den kompletten Topf mit Klarsichtfolie deckelt und anschließend in der Sonne salamandert.

    Ente gut. Alles gut.

  • Danke mir reicht es wenn ich den Keim/Plant dann sehe plant02 Ich hatte mit Dunkelkeimung noch keine Probleme und habe das Gefühl sie keimen schneller ! Aber wenn es eh egal sein sollte kann ja Jeder machen wie er mag cheer01

    cu ROB vapo01.....the lower get´s a lil higher !

  • Ich hab doch gesagt das es keine Rolle spielt muaha01
    Ein echter Dunkelkeimer wäre Tollkirsche. Bei der kannste dich auf den Kopf stellen. Solange das Korn nicht wenigstens einen Zenti in der Erde liegt, tut sich überhaupt nichts. Für Franzosenkraut gilt genau das Gegenteil. Dessen Samen können ein Jahrhundert unter der Erde ruhen, aber gräbste um und holst ein paar davon hoch... tada zunge01
    Ein echter Lichtkeimer.

    Ente gut. Alles gut.

  • Das hat mit Botaniker nichts zu tun...


    ... Das spaltet sich ganz einfach...


    ...Member, die wegen Cannabis hier das erste mal mit "Pflanzen" in Verbindung kommen.


    ... Member, die einfach schon vor Cannabis mit "Pflanzen" gearbeitet haben. Hobby Garten, Gartengestalltung, Bonsai usw...

  • Verstehe ich nicht was der TE schreibt. Hanfsamen keimen am besten in feuchten Tüchern. Würde sie nie in den großen endtopf am anfang pflanzen. Aber was weiß ichs chon ;)

    Musst du ja auch nicht verstehen , der Thread geht auch nicht darum ob DU- oder Sonstwer was versteht oder nicht :D:thumbsup:
    Nur WARUM sollte man die Pflanze mehr stressen als nötig ? In der Natur wachsen die auch direkt aus dem Boden ohne Taschentücher etc. ...so hat JEDER seine Meinung und Erfahrungen und am Ende sind wir Alle schön stone02 !

    --------------- 19. Juli 2018, 10:17 ---------------
    ca. 14 Tage später...

  • In der Natur werden sie nicht umgetopft völlig richtig. Ist eben Natur und nicht "drinnen" und da ist eben alles anders.


    Natürlich kommt es auf die Größe des Endtopfes an, aber ich würde niemals einen Samen, von keiner Pflanze, direkt in den Endtopf pflanzen.
    Das meiste Wasser wird nicht verwendet, bleibt also in der Erde, oftmals hat man dann unten verschimmelte Erde oder einen Topf, der permanent zu nass ist, da gerade am Anfang einfach zu wenig verdunstet. Gerade am Anfang sollten die Wurzeln aber nach Wasser suchen müssen, haben sie gleich Nährstoffe und Wasser, besteht keine Notwendigkeit, weiter zu suchen. Kein Wachstum mehr - darum am Anfang Nährstoffarme Erde und trocken halten.


    In der Natur ist der Boden von vielen anderen Pflanzen, die Wasser entnehmen bewurzelt. Regenwürmer, Schnecken, Käfer, Spinnnen, usw. leben dort und verbrauchen Feuchtigkeit. Die Drainage ist aufgrund des Volumens eine komplett andere.
    All das gibt es im Topf nicht. Nach ein paar Zentimeter ist Ende. Kann das Wasser nirgendwo hin, bleibt es wo es ist. Verbraucht es niemand und verdunstet es am Boden des Topfes nicht (und das tut es ab 3 Liter aufwärts nicht mehr), entsteht da kein Milieu wo eine Wurzel noch hin will....
    Gießt man zu wenig, entseht in Bereichen des Topfes eine Wüste, welche ebenfalls das gesamte Mikroklima durcheinander bringt.


    Aber bitte: Versuch macht kluch. Haben viele schon versucht, ich auch. Macht man kein zweites Mal. :)

  • Soo @Tanaris..jetzt komme ich auch mal zum DANKE sagen, was du da schreibst klingt plausibel :thumbsup:


    ABER..wenn ich z.B. auf Steinwolle vorziehe kommt der Keimling doch auch in das Endmedium in entsprechendem Topf oder ? .


    ODER ...soll dann mehrfach bis zum 11Liter Topf umgetopft werden ?


    MEINE.. 5 Ladys sind jetzt im 11 Liter Topf bei der Blüte angelangt und bis auf EINE kleine Zurückgebliebene (die aber ordentlich blüht !) in einem sehr gut bestücktem- und gesundem Zustand !


    ICH ...gieße mit einem Sprühkopf sehr gleichmässig und allmählich bis die Erde gut durchtränkt ist und lasse bis auf eher homeopathisch HESI alles easy going ;-) ...freue mich jetzt schon auf Jack & Blueberry :-)


    Danke Dir aber für den ausführlichen Bericht ..... smokey01kiffer03

    cu ROB vapo01.....the lower get´s a lil higher !

  • Hey,
    immer gerne. :)


    Also, unter Gärtnern gilt grundsätzlich, Topfgröße immer an Pflanzengröße anpassen. Das ist kein Cannabis-Geheim wissen, das wird Dir jeder gelernte Gärtner oder auch jeder passionierte Hobbygärtner, die meist weit mehr Know How haben als die gelernten, exakt so sagen. Für Cannabis gilt das gleiche und ja, Pfllanzenzucht, soll sie gelingen, ist keine Chill-Out Area. So leid mir das tut. ;)


    Der richtige Weg ist immer und grundsätzlich den Topf mit der Pflanze mitwachsen zu lassen. Warum, erklärte ich bereits. Das Bodenleben in einem Kübel ist begrenzter als das draußen, die Drainage eine andere, der Platz ein anderer.


    Selbstverständlich ist es möglich, dass Deine Zucht auf diese Art gelingt. Selbstverständlich kann ein Kanarienvogel in einem Käfig überleben. Frag den mal, ob sein Leben glücklich gewesen ist...
    Cannabis ist eine SEHR geduldige Pflanze. Ich kenne Deine Sorte nicht, aber eine robuste Sorte sollte auch in scheiß-Erde zurechtkommen.
    Es geht hier nicht um GEHT / GEHT nicht. Es geht um Wahrscheinlichkeiten und darum in der kurzen Zeit ein optimales Umfeld zu schaffen.


    Wie gesagt, Du kannst das machen wie Du willst. Generationen von Pflanzenzüchtern machen es anders. Nur weil einmal etwas funktioniert, heißt das noch lange nicht, dass es optimal ist. Mir sind mal einen ganzen Sommer Tomatenpflanzen ausgefallen, nachdem sie super gesund gewachsen sind und ich zu faul für einen Zwischenschritt war. Die sind bis zum Ende des Sommers weiter gewachsen, waren aber schwächliche, dünne Pflanzen in hellgrün. Im Herbst hatten die kaum größere Wurzeln als im Keimlingsstadium. Die Erde war All Mix. Frisch. Normalerweise explodieren Tomaten darin regelrecht...
    Mein Schwiegervater fragte nur: "Direkt in den Endkübel pikiert? Selber Schuld."


    Jetzt schreibt bestimmt wieder jemand: "Ja.... ich pikiere meine Tomaten seit Jahren in den Endtopf und es funktioniert." Ja kann sein. Zucker wurde am Anfang mal als Schlankmacher beworben und die Erde war mal ne Scheibe.


    Ist nicht mein Exklusiv-Geheimnis, sondern gut auf Google findbar. :)

  • @RobLow
    In Büchern wie zb
    Cannabis-Anbau: Alles über Botanik, Anbau, Vermehrung ...
    von Lark-Lajon Lizermann



    Und 100 anderen Seiten steht was du beschrieb hast ;)
    Ich hab leider nicht so gut bei Hanfkunde in der Berufsschule aufgepasst, deswegen würde ich mir nie mals zutrauen,gewisse Dinge über Botanik selbst zu recherchieren ;)


    TÖPFE :

    Bei Stecklingen ist meine Erfahrung wie folgt:


    Mich hat es auch interessiert und deswegen wurden 3 Stecklinge in unterschiedlichen Topfgrößen gepflanzt.


    Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht


    Der Steckling im großen Topf entwickelte sich viel schneller und besser.


    Ich teste gerne und mein Fazit bei Stecklingen ist eindeutig ausgefallen.



    Lg


    Edit: Stecklinge gleiche Größe,umgetauft in unterschiedlichen Töpfe/Größen



    Unter einer 20 Watt
    Sylvania
    TOLEDO GLS V4 A67 2550LM 865 E27 SL
    B07415LCYW



    3 Mal editiert, zuletzt von hYgro's () aus folgendem Grund: Bild hinzugefügt

  • Ich baue auf lange Erfahrung hemp01 ..allerdings habe ich die NICHT mit Automatics und LED.. Dieserhalb hab ich hier auch gefragt ..eine Kombination mit den Tipps hier im Forum lassen dann gelingen ! ..Neuer Grow mit 4x 11 litern und 5x 7 litern und Produkten von Biobizz sowie vorheriger Kleintopfanzucht und noch mehr Sanlight M30 Licht läuft ! Mit meinen brandheissen- und im Zelt gefährlichen ausserdem stromfressenden NDL´s hatte ich früher übrigens selten so große- und harzige Buds
    pant01

    cu ROB vapo01.....the lower get´s a lil higher !

    Einmal editiert, zuletzt von RobLow ()

  • viel Erfolg :)


    LED sind schon eine feine Sache, außer wenn die Temperaturen langsam eisig werden....



    Wenn die Temperaturen passen,dann ist die LED Technik so mit das beste was Homegrowern passieren konnte.


    Mit einer Sunlight M30 bist direkt im High End eingestiegen :)



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