Aus wieviel Metern Höhe würde man eine Cannabispflanze erkennen?

  • Mehr müsste ich dazu nicht schreiben.


    Naja, kommt immer drauf an, wo die Pflanze steht, wie groß sie ist & Co. ...aber jeder wird sich die Frage mal gestellt haben, wie gut man, die "eigenen" Pflanzen, "die irgendwie zufällig in der Natur stehen",von oben (zB Helikopter) sehen kann.


    Da wollte ich mal in die runde Fragen "was jeder für sich als save empfindet"?

  • Eine blühende Hanfpflanze findet das geübte Auge in mitten von dem üblichen Krautbestand aus 10-15 Metern. Ne freistehend Plant, mitten auf ner Wiese braucht schon 50m, um nicht sofort als Hanf erkannt zu werden.

    Ente gut. Alles gut.

  • Meist du jetzt Luftsuchtruppen die finden müssen für die Erfolgsstatistik oder zufällig vorbeifliegende Luftverbester?
    Bei erstem ist die höhe relativ egal.


    Das fliegende Auge flattert drüber, Software analysiert die Farbsignatur der Pflanzen. Bei positiver Meldung schickt einer aus dem Heli die Bodentruppen dorthin. Das war so um 2k5 stand des Feindes. Inzwischen könnten aus Helis Drohnen geworden sein und andere Suchmethode eingesetz werden.

  • Das fliegende Auge flattert drüber, Software analysiert die Farbsignatur der Pflanzen. Bei positiver Meldung schickt einer aus dem Heli die Bodentruppen dorthin. Das war so um 2k5 stand des Feindes. Inzwischen könnten aus Helis Drohnen geworden sein und andere Suchmethode eingesetz werden.

    Die Drohnen haben noch keine Full-Spektum-Cams.


    Die Helis erkennen das aus 1 km Höhe ohne Probleme, wenn die passende Kamera an Bord ist.
    Die fliegen mit verschiedener Ausrüstung, Personensuche mit wenig Farbtreue aber ne Wärmekamera dazu, spezielle Flüge für Hanf in Bawue, Bayern und Hessen sind mit Kameras die man in Freiburg an einer Forstversuchsanstalt entwickelt hat ausgestattet.


    Die Kamera erkennt in einem recht engen Lichtband (alles was grob gesagt blau und gelb ist) sehr genau und hat dann eine Farbsignatur der Vegetation. Das leider extrem genau und so weit perfektioniert, dass die eine Nährstoffversorgung erkennen können. Dafür wurde das entwickelt. Die haben aus dem Waldsterben ne Wissenschaft gemacht.


    Die sind stolz drauf per Software eine Aufnahme aus 1000 Metern zu machen und die Software sagt denen jeden Baum einzeln (mit Art) und erkennt Probleme wie sauren Boden oder Nährstoffmangel.


    Und nebenbei hat Hanf eine blöde Farbe, die man sehr gut erkennt.


    Die Software hat aber nicht unsere Polizei. Die arbeiten aber so weit ich es weiß mit BaWue und Bayern zusammen. Also der Heli macht Fotos und gibt die Serie an die Uni, die halten die Hand auf und wenn bezahlt wird wertet die Uni das aus.


    So was machen die im Saarland, an der ganzen Rheinschiene von Bingen bis Basel und in weiten Teilen Bayerns fast jedes Jahr im August einmal. Allerdings nicht alle Flächen sondern immer woanders mal.


    Die Maisfelder fliegen die hier bei uns (Bodenseeregion) an sich jedes Jahr ab, am Rhein inzwischen wohl auch. Da haben die eh mehr davon. Im Mais erkennt das jeder Depp aus einem Kilometer.
    hanf im mais - Google-Suche



    So wie Du Deines beschreibst würde ich da ruhig schlafen. Ein paar wenige Plants im Wald ist wenig Gefahr. Nie mit dem Auto nahe dran, dann ist ein Bild einer Wildkamera auch egal. Es sei denn die kennen Dich schon.


    Im Mais machen unsere Sepzl inzwischen den Joke, dass die einige Maisfelder verzieren. Also die machen so was wie Kornkreise in viele Felder. Immer vorsichtig, nie zu viel sonst dreht der Bauer hohl. Der Heli erkennt da nicht den Hanf, sondern die Lücken. Haben massig Felder welche und die sehen nach "Künstlern" aus, dann hat unsere liebe Polizei keine Lust alles zu checken. Mal sehen wie lange.


    Im Mais sind dafür Wildkameras nahezu unbrauchbar.

  • Zitat

    Und nebenbei hat Hanf eine blöde Farbe, die man sehr gut erkennt.

    Eigentlich nicht. Was auffällt ist, das die Plant das einzige Kraut in der Umgebung ist, das gut im Futter steht. Auf einen relativ frischen, stark verkrauteten Haufen Muttererde gesetzt, relativiert sich das. Überhaupt sind es der Kontrast und die offene Erde, die einen Grow verraten. Hat man die Bodenbearbeitung im Herbst abgeschlossen und großzügig die Umgebung mit ASS bedacht, fällt Hanf, speziell auf Strauch gezogener, kaum noch auf, bis er blüht.

    Zitat

    Die sind stolz drauf per Software eine Aufnahme aus 1000 Metern zu machen und die Software sagt denen jeden Baum einzeln (mit Art) und erkennt Probleme wie sauren Boden oder Nährstoffmangel.

    Solche fiesen Tricks mal ausgenommen. Rechenzeit wird ja jedes Jahr billiger.


    Zitat

    Im Mais machen unsere Sepzl inzwischen den Joke, dass die einige Maisfelder verzieren. Also die machen so was wie Kornkreise in viele Felder.

    Saugeil :thumbsup: Muss ich dieses Jahr auch mal machen. Wenn der Sommer wie letztes Jahr ausfällt, ist Hanf eh das einzige was überhaupt noch wächst. Eventuell setzt dann mal ein Umdenken bei den Bauern ein. Außerdem müsste für Silage sogar ne zweite Ernte drin sein.

    Ente gut. Alles gut.

    2 Mal editiert, zuletzt von Karler ()

  • Eigentlich nicht. Was auffällt ist, das die Plant das einzige Kraut in der Umgebung ist, das gut im Futter steht.

    Leider schon ,auch wenn unser Auge das nicht erkennt. Hanf reflektiert in einem Lichtbereich der dem Auge kaum auffällt sehr deutlich. Das machen viele Pflanzen der Art.


    Dummerweise macht Hanf aus Licht auch mehr Wärme als die meisten Wildpflanzen. Das sind nur minimale Unterscheide, nicht mal ein Grad, aber es reicht. So ist Hanf immer minimal anders getönt als so ziemlich alles was hier wächst. Flachs macht das angeblich auch, im Flachsfeld würde der Hanf also nicht auffallen aber oben raus gucken.


    Und das erkennt die Software sehr gut. Die drehen einen Regler und dann sind alle anderen Pflanzen schwarz. Nur unsere schönen Kräuter sind weißlich und die vegetationslosen Teile sichtbar. Das ist ne perfekte Karte für jeden Scheriff.


    Bevor ich es vergesse. Das hier sind die Aufnahmen, um die es geht: https://www.shop.lvgl.saarland…tegory_id=1070&Itemid=162


    Die Firma die das macht heißt Blidflug und sitzt in Zweibrücken/Saar.


    Wie gesagt, die befliegen Saarland und Bayern flächendeckend 1 * / Jahr, BaWue nur teilweise.
    Die Auswertung kostet aber extra, weil die hier nur die Bilder liefern und deren Erkennung / Auswertung wiederum woanders statt finden und nochmal kosten.

    Einmal editiert, zuletzt von Walderhans ()

  • Eine blühende Hanfpflanze findet das geübte Auge in mitten von dem üblichen Krautbestand aus 10-15 Metern. Ne freistehend Plant, mitten auf ner Wiese braucht schon 50m, um nicht sofort als Hanf erkannt zu werden.

    Bei 10 bis 15 m wäre das ein ziemlicher Tiefflug. Das wird flächendeckend oder effektiv nicht klappen. Schonmal gut xD



    Meist du jetzt Luftsuchtruppen die finden müssen für die Erfolgsstatistik oder zufällig vorbeifliegende Luftverbester?
    Bei erstem ist die höhe relativ egal.


    Das fliegende Auge flattert drüber, Software analysiert die Farbsignatur der Pflanzen. Bei positiver Meldung schickt einer aus dem Heli die Bodentruppen dorthin. Das war so um 2k5 stand des Feindes. Inzwischen könnten aus Helis Drohnen geworden sein und andere Suchmethode eingesetz werden.

    Die Höhe ist bei denen "Luftsuchtruppen" egal ...aber die können auch nur einen Ausschnitt betrachten, über den sie fliegen. Da sie nicht alles scannen können, müssen sie ja priorisieren.



    Ziemlich interessant ...auf der HP ist eine Standardauflösung von 20 cm angegeben und 45€/km². Da dürfte nur eine größere Anbaufläche auffallen (eher Plantage als beinahe einzeln stehende Pflanzen).


    Sind die nur in Süddeutschland so drauf oder anderswo ebenso? ...ich meinte mal gelesen zu haben, dass sich die Suche via Heli nicht lohnt (Flugstunde viel zu teuer + wenig Ergebnisse).


    Würd mich mal interssieren, wie die Polizei danach systematisch aus der Luft sucht ...ob die -wenn- ne Tippliste abfliegen oder ob es zufallsgesteuert ist oder es Erfahrungswerte/bekannte Muster aus der Vergangenheit sind.

  • Ziemlich interessant ...auf der HP ist eine Standardauflösung von 20 cm angegeben und 45€/km².

    Die 20 cm sind eine Auflösung, die offen angeboten werden. Die haben auch andere. Ich kenne den Laden ein klein wenig.


    Wie der Kollege meint:

    Kameras spielen beim Thema Brennweite in einer ganz anderen Liga


    Die genaue Auflösung ist mir nicht bekannt, aber die haben eine Standard Flughöhe von 1600 Meter mal genannt. Für die Forstbehörden in Lörrach haben die mal 700 Meter über Grund angeboten. Da waren es dann 4-5 cm. Und ich weiß, dass die Kennzeichen lesen können. Ich habe mal Bilder von denen gesehen, da waren die Kennzeichen geschwärzt. Und das hat auch eine Software automatisch gemacht, die erkennt Autos und die Kennzeichen aus den krummsten Blickwinkeln und schwärzt die.


    Der Hammer ist die Analyse nachher. Die können tatsächlich mit einem Klick alle Bäume rot färben, die durch sauren Boden geschädigt sind. Nahezu egal ob Buche oder Tanne. Und dann wird gekalkt. Dafür ist das System ursprünglich entwickelt worden.


    Und zu den 45.€ / km²: das ist ein Preis für den privaten Waldbesitzer. Für ganz Bayern zahlt man sicherlich nicht mal die Hälfte. Immer noch Millionen.


    Wie geschrieben, das sind nur die Bilder. Die Auswertung geht dann woanders.

  • Technisch sind wohl 50 Kilometer die Grenze für Subzentimeter Auflösung. Hat irgendwas mit Aberration zu tun


    Daneben gibt es noch irgendwelche Abkommen und Richtlinen, welche Auflösung für welche Art Bildverwertung zugelassen ist. Der Markt ist aber wohl gerade dabei den Gesetzgeber zu überholen und man fragt sich wie irgendwas davon noch kontrollierbar wäre.

    Ente gut. Alles gut.

  • Aber das sind nicht unsere einzigen "Freunde".


    Lörrach Hauingen hat z.B eine Drohne für die lokale Feuerwehr gekauft. An sich um bei Bränden einen guten Überblick zu bekommen.Kling nett, nur ist die Drohen aus Plastik (die haben eine DJI) und die kann bei der Hitze nur von der Seite ran.


    Die haben letzten Herbst mit dem THW dann eine Schulung gemacht Wurde gesponsert von ein paar Privatleuten, zufällig im Gemeinderat und Landwirte. Dazu wurde dann eine ganze Straße sicherheitshalber von der Polizei gesichert. So weit die Story.


    In Wahrheit hat die Polizei denen dann zugesehen, wie die entlang der Wiese (so heißt der Fluss da unten) alle Waldränder und schwer behegbaren Gebiete überflogen. Das THW und die Feuerwehr rechnen die Einsätze ja immer ab. Seien es Brände oder Verkehrsunfälle, immer gibt es einen Versicherung die zahlt. Da wird dann ein Teil der Polizei einfach mit abgerechnet. Dafür bekommt die Polzei Hilfe bei der Suche nach Hanf.


    Das machen die schon 2 Jahre so. Die Polizei darf gar keine Drohne ohne richterliche Anordnung einsetzen, sobald da Privatgelände ist. Und im Gegensatz zu Bayern gibt es da kaum öffentliche Waldränder, das ist zu 99% Privat.


    Also macht man keine Überwachung oder Suche. Man schult Feuerwehrleute (dann ist die Aufnahme zufällig und nicht beabsichtigt und damit legal) und wenn die was sehen, dann geht der Geländebesitzer oder der zuständige Förster spazieren und entdeckt das rein zufällig. Das darf man natürlich.


    Zufälle gibt es.......

    --------------- 27. März 2019, 22:40 ---------------

    Der Markt ist aber wohl gerade dabei den Gesetzgeber zu überholen und man fragt sich wie irgendwas davon noch kontrollierbar wäre.

    http://www.spiegel.de/wissensc…aufloesung-a-1020882.html


    Längst alles zu kaufen.


    Die haben Beschränkungen und ich bin sicher, wenn Du mit genug Geld da auftauchst, dann sind die plötzlich alle egal.

    --------------- 27. März 2019, 22:48 ---------------

    Technisch sind wohl 50 Kilometer die Grenze für Subzentimeter Auflösung.

    Die fliegen normale Propellermaschinen. 2 motorige Piper als ich mit denen zu tun hatte. Die haben bei 7000 Metern die Grenze. Rechnen wir das mal hoch, dann erkennen die Deine Augenfarbe wenn hoch schaust.

  • Fluggeräte mit Propeller haben zum Glück das Gewackle, das die Bilder zusätzlich unscharf macht. Richtig zwecklos wird unser Treiben erst, wenn die mit ihren luftatmenden Ionentriebwerken an den Start gehen und Satellitenschwärme in 30 km Höhe kreisen. China macht ja gewaltig Druck auf die freie Welt. Ich schätze mal das wir in 30 Jahren endgültig einknicken und auch hier das Ordnungsamt zur neuen Weltreligion, inklusive allsehender Silikongottheit wird.

    Ente gut. Alles gut.

  • Ich schätze mal das wir in 30 Jahren endgültig einknicken und auch hier das Ordnungsamt zur neuen Weltreligion, inklusive allsehender Silikongottheit wird.

    Da hab ich fast die 100. Dann bin ich froh, dass die mich finden, wenn ich im Wald zusammenbreche.

  • Keine Sorge, die werden deine Telomere schon genug nanoverlängern, das du auch die 15 Jahre wegen growen komplett absitzt.
    Und bei deiner Prognose, machen die die extra lang, damit du auch zukünftige Straftaten noch begehen und absitzen kannst :P Sozusagen Instantkarma per Gesetz. Nur wer geleutert ist, darf im Wald sterben.

    Ente gut. Alles gut.

  • Habe eine Drohne mit 4k-Camera, Filme sind astrein, keine verwackler, auf den Fotos erkennt du fast jedes Käferlein.