Northern Lights Auto Outdoor 2019

  • Hallo,


    Nachdem mir im alten Thread geraten wurde es outdoor zu versuchen, habe ich das Projekt seit ca. 2 Wochen (Keimung) angegangen. Das Ganze sieht nun so aus. Dieser Thread ist in erster Linie zur Klärung von Fragen da. Ich hatte bereits früher versucht outdoor anzubauen, es hat aber nie geklappt, was wohl an mangelnder Vorzucht lag. Mit meiner 58 W LED sehen die Ergebnisse aus wie von einer anderen Welt, statt 50cm Stängel mit weniger als 1cm Durchmesser und 3 Blättern habe ich kompakte, grüne und schnell wachsende Plants. Ich wässere sie nur alle paar Tage, sodass es in der Anzuchterde immer feucht ist, ohne dass es schimmelt oder stinkt. Beleuchtung 18/6.


    • Wie lange sollte ich von jetzt aus noch vorziehen?
    • Ab wann düngen (Ich nutze organischen NK-Dünger)?
    • Kann ich die bis zu den Keimblättern hin einpflanzen damit nichts umkippt?

    Es handelt sich um Northern Lights Automatic. Die Strain soll dürreresistent sein, im Nachhinein eine hevorragende Wahl. Was mir bei einigen Pflanzen auffällt sind zusammengewachsene Blätter, das scheint eine Mutation zu sein. Das habe ich gelegentlich auch bei meinen Kräuterpflanzen. Sie duften auch schon ganz gut, man riecht es im Wohnzimmer. Aus diesem Grund werde ich das Auspflanzen wohl in den Morgenstunden vornehmen, töpfeweise nach Größe, die reifen Pflanzen zuerst. Dies würde auch nicht besonders auffallen da ich abgelegen wohne und für gewöhnlich um die Zeit arbeiten gehe, somit müsste ich nur etwas früher aufstehen um genau bei Dämmerung an den Spot zu kommen. Die Löcher werde ich natürlich vorbuddeln, damit ich sie nur reinsetzen und zumachen muss.

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  • theoretisch könnten sie schon raus,finde ich



    Du solltest, musst Sie aber ein wenig an das uv Licht gewöhnen


    Das kennen sie noch garnicht und wenn sie jetzt pralle Sonnenstrahlen abbekommen...piff paff ...sehe wahrscheinlich tot(bei der Sonne und den Temperaturen)



    Dann werde Ort, wo du sie pflanzen möchtest noch sehr interessant



    Wenn du sie raus jetzt, dann solltest du auch sofort dafür sorgen, dass die Pflanzen wie in einem V auseinander gezogen werden und so wachsen.



    Zwei Pflanzen direkt so nah aneinander


    die noch groß werden sollen, die wachsen ja voll ineinander :whistling::thumbsup:



    Ich drücke auch die Daumen, dass das aus den Töpfen entfernen gelinkt.


    Sollte beim entfernen der Töpfe die Erde auseinander bröseln und die Wurzeln an den einzelnen Pflanzen nicht verflochten hängen, setzt sie weit auseinander.



    Beim Einpflanzen solltest du auch die aktuell noch relativ kleinen Stimme tiefer in die Erde setzen.


    Von der Erde bis zum ersten Blattpaar, das ist schon ein gutes Stück.



    2-3 cm von dem aktuellen sichtbaren Stamm, können mit unter die Erde





    Vielleicht machst du einfach mal ein paar Bilder von dem Ort wo du sie aussetzen möchtest und berichtest auch ein bisschen davon ^^




    Jetzt wünsche ich erstmal eine gute Nacht ist schon viel zu spät :D

  • Darum will ich diese Hitzewelle auch noch abwarten. Ich hatte dran gedacht testweise eine mit Schneckenkragen rauszusetzen und zu gucken wie sie sich macht.


    Zwei Pflanzen im Topf ist nicht optimal, habe es aber bei anderen schon so gesehen. Ich musste etwas improvisieren und habe die größten Töpfe (3x20 cm) genommen die unter mein Licht passen. Vor dem Aussetzen wird dann noch weniger gewässert und eventuell verklebte Wurzeln abgeschnitten (nicht gerissen), damit möglichst wenig Schaden entsteht.


    Kann ich machen, der Ort ist an einem Abhang. Oben geht ein kleiner Weg lang. Es ist ein Rodungsgebiet, alles bewachsen bis auf ein paar Stellen mit freier Erde. Da will ich sie verstreuen. Der Grund für diesen Spot jedoch ist das volle Sonnenlicht, es ist ein Südwesthang. Richtig gepflanzt sollten 12 Stunden täglich drin sein. Ich rechne damit dass die Plants maximal 1 Meter werden, damit würde man sie von oben nicht erkennen, da das Gras genauso hoch ist. Aus der Ferne könnte man sie eventuell erkennen, wenn man zufällig mit einem 30x-Fernrohr auf diesen Hang schaut, wobei ich sie so pflanze dass Bäume sie verdecken (von unten aus gesehen) und natürlich gehen sie in der Vegetation auf.


    Für einen Spaziergänger gibt es auch keinen Grund dahinzugehen. Alles ist voller Zecken. Das Graben wird schwer, ich habe nur eine Handschaufel, aber da muss ich dann durch. Achja, zwei Pflanzen haben einen Topf für sich. Die wachsen komischerweise nicht schneller oder besser. Die beste von denen werde ich dann eventuell Mitte der Woche raussetzen wenn nicht wieder 40° anstehen.


    Es gibt noch einen anderen Spot, sofern ich da gegraben bekomme. Dieser ist sehr verlockend, trotz der Nähe zum Weg, ist er sehr abgelegen, sonnig, mit Quecke, Brennnessel, Distel und Brombeeren bewachsen und vor allem für mich auch erreichbar. Im Notfall kann ich also bequem Wasser vorbeibringen. Das und Besuche würde ich dann ins Morgengrauen verlegen, auch weil es hier dann oft nebelig ist und natürlich ist es dann menschenleer.


    Das dritte Bild zeigt eine meiner Pflanzen aus 2018. Wie man sieht, ein riesen Unterschied.


    Wär schon geil wenn das klappt, dann würde ich es jedes Jahr so machen. Vielleicht ein kleines Zelt kaufen zur Anzucht und Experimente daheim. Je besser die Pflanzen desto höher die Überlebenschancen. Darum will ich sie definitiv nicht zu früh rausschicken. Ich habe 10 Stück, wenn die Hälfte oder selbst nur eine überlebt wäre das schon ein großer Erfolg. Daher kann ich auch mit Wildverbiss und Schnecken leben, auf einen Zaun oder so werde ich auf jeden Fall verzichten. Hier in der Gegend gab es in den letzten Jahren keinerlei Berichte dass es Erntehelfer gab, das passierte nur bei professionellen Plantagen (indoor) und das waren auch keine kleinen, das letzte war ein ganzes Mehrfamilienhaus mit Plantagen auf jedem Stockwerk. Ob da einem ein paar kleine Pflänzchen auffallen die zufällig auf dem Gelände verteilt stehen?

    Einmal editiert, zuletzt von ledgrower2019 ()

  • Du bist hier in einem vollkommenen offenen Bereich (für jeden einsehbar), sollte dies ein Grow-Report sein/werden so bitte ich dich eine Benutzeraccount-Verifikation durchzuführen und anschliessend werden wir den Thread entsprechend verschieben:


    [button=https://the-greenleaf.in/other/verify/,icon-check,1]JETZT VERIFIZIEREN[/button]

    Möchtest du dass ich etwas nicht verpasse? Dann rede mich mit @Goodpeace an.
    Das ganze Team kannst du mit @Team ansprechen (mich ausgeschlossen!).


    VERIFIZIEREN: ACCOUNT-VERIFIZIERUNG

    2-FAKTOREN-AUTHENTISIERUNG: ANLEITUNG

    SUPPORT: KONTAKT-FORMULAR

  • theoretisch könnten sie schon raus,finde ich

    praktisch aber auch ;):D:thumbsup:

    --------------- 28. Juni 2019, 06:37 ---------------

    Darum will ich diese Hitzewelle auch noch abwarten.

    Warum? Bestes Wetter um zu setzen, die Größe ist gut, meine waren, vor 4 Wochen, nicht halb so groß und sind gut gekommen :D

    Wir haben wunderbare Sinnesorgane bekommen;sie sind die Tore der Wahrnehmung, die Pforten zum Himmel .

  • Bist bisschen spät dran.

    ...denn die Tage werden seit einer Woche wieder KÜRZER :P:D ------------------aber sollte trotzdem noch bissel was bei raus kommen ;) , lieber spät als nie?! 8)

    Wir haben wunderbare Sinnesorgane bekommen;sie sind die Tore der Wahrnehmung, die Pforten zum Himmel .

  • Nein, das ist eher ein Grow-Versuch als ein Report, ich habe keine Ahnung ob es dieses mal klappt. Die Plants sehen auf jeden Fall besser aus als letztes mal und der alte Spot bekam auch zu wenig Licht.


    Ich habe es nur gemacht weil mir hier gesagt wurde dass es noch geht. Also Samen bestellt Anfang Juni und so schnell es ging gekeimt nach Empfang. Am 12. glaube ich waren alle entfaltet. Also gerade mal zwei Wochen. Bei 40° will ich sie nicht raussetzen, eher bei 25° und Sonne, dann haben sie etwas Zeit ihre Wurzeln an die Erde anzupassen ohne eine UV-Überdosis. Ich könnte sie vorher an die Fensterbank stellen wenn das was bringt, da kommt aber nicht so viel Licht hin und das nur für einige Stunden.


    Ernsteinbußen sind OK. Überhaupt was ernsten lautet die Devise. Wenn 5 durchkommen sollte da noch genug bei rumkommen. So eine Box würde auch sehr verlocken, es gibt welche mit 40 x 40 x 120, kann man da eventuell gar eine Auto drin hochziehen (und die Setzlinge)? Zu teuer darf es nicht sein und dazu habe ich Platzprobleme, da Dachschrägen. Das aktuelle "Setup" besteht aus Büchern, zwei Kartons und einer LED die ich in die Kartons gepresst habe.

  • ...denn die Tage werden seit einer Woche wieder KÜRZER :P:D ------------------aber sollte trotzdem noch bissel was bei raus kommen ;) , lieber spät als nie?! 8)

    Nichtmal deswegen. Sind ja Autos. Mehr wegen Wurzel und Lichtkonkurrenz. Die restliche Vegetation schon gut entwickelt und wird nicht freiwillig Platz machen.

    Ente gut. Alles gut.

  • Und los gehts, neue Bilder. Was haltet ihr von diesem Spot? Das Gras ist nun braun geworden, es war kürzlich noch grün. Es ist echt mühsam, da eine Art Überschicht die Erde abdeckt, sobald man diese Wurzelreste entfernt hat geht es. Die Erde ist leicht feucht und steinig. Geht das so OK? Wie groß und tief müssen die Löcher sein?


    Es handelt sich um eine Art Lichtung zwischen Mischwald, weiter oben sind auch große Bestände von Brombeeren und 1,5 Meter hohen Brennnesseln. Dort ist jedoch auch der Weg. Zu nah am Rand will ich nichts pflanzen, damit wirklich den ganzen Tag Sonne draufkommt.


    Wie gehe ich genau vor beim Einpflanzen, welches Wetter, wieviel angießen? Die Löcher mache ich noch etwas größer beim Einpflanzen, damit die Feuchtigkeit drin bleibt. Das Schwerste ist die Deckschicht zu lösen, danach kann man es stückchenweise rausschaufeln.


    Achja, ich habe Zugang zu Osmosewasser. Sollte ich das oder gar Aquarienwechselwasser (Düngung) benutzen?

    2 Mal editiert, zuletzt von ledgrower2019 ()

  • Woran liegt das denn? Kann ich das mit Dünger ausgleichen, oder lieber mitten im Gras bei den Brombeeren pflanzen? Dieser Spot ist mehr als 100 Meter vom Weg entfernt, weiter oben ist deutlich mehr Vegetation jedoch auch mehr Nähe zum Weg.


    Sterben die Pflanzen in dem Boden, wenn ich sie nachdünge? Oben ist mehr Vegetation, dann jedoch auf Kosten der Sonneneinstrahlung, dort wäre es dann halbschattig. Unter 50 m zum Weg will ich nicht gehen, nachher riecht man das noch.

  • Die Gräser ringsherum deuten auf einen sehr trockenen sauren Standort. Eventuell war dort das Holzlager. Dementsprechend wäre der Boden dann auch noch stark verdichtet und eventuell mit Öl belastet.
    Dort wo das 1.50 hohe Gestrüpp wächst ist der bessere Boden.

    Ente gut. Alles gut.

  • Also ins Gras und da den Boden aufreißen? Ich mache es dann dort wo das Gras grün ist.

  • Das sieht mir aus wie Trockengraswiesen. So was ist trocken, nährstoffarm und sauer. Da findest Du ne tolle Kräutermischung für Hochlandmilch, aber zum growen tuagt das sehr wenig.


    Ein Vorteil sind wenig Schnecken. Dafür haben solche Wiesen eine wertvolle Fauna und locken schon mal Naturbeobachter an. Solche, die dann Insekten und Pflanzen zählen und kartieren.


    Wenn's meine wären würde ich da nix probieren. Und wenn dann immer schön aufpassen, weil es da gerne mal ne Wildkamera in der Nähe hat.

  • Oben wachsen aber genannte Pflanzen und junge Brombeeren.


    Kann man den Thread hier irgendwie löschen oder in den Growreportbereich verschieben? Ich habe so eine Verifizierung abgeschickt.

  • Brombeeren sind was sehr hartnäckiges und kommen mit Böden klar, die unser liebes gras nie mag.
    Hart, trocken, lehmig und sauer sind für Brombeere kein Problem. Für Gras sehr wohl.


    Probier es wenn Du magst. Aber nur weil das 50 Meter neben dem Weg liegt heißt das nicht, dass da keine Naturschützer rum laufen. Und solche stellen gerne ne Kamera auf, wenn die raus finden, dass man ihr geheiligte Reservat befleckt. Zumindest hier bei uns. Da kommt der Schwabe durch.

  • Ich komme aus NRW. Reservat ist auf der anderen Straßenseite. Da ist nur der kleine Weg der zu einem anderen führt, der zwei Häuserbereiche verbindet. Es ist eher ein Trampfelpfad, selbst für mich als Anwohner hat es drei Jahre gebraucht bis ich den überhaupt kannte.


    Zwei Pflanzen kann ich opfern. Ich schaue mal wie die sich da machen. Weiter gehts dann im geschützten Bereich. Erntehelfer muss ich nicht haben, auch wenn ich aktuell ohnehin nicht weiß ob ich überhaupt bis dahin komme.


    Kann ich den pH eventuell mit Aquarienstreifentests messen? Ich habe außerdem ein pH-Messgerät, das wurde aber noch nie benutzt weil man irgendeine exotische Batterie dafür braucht.

  • Zitat

    Ich habe außerdem ein pH-Messgerät, das wurde aber noch nie benutzt weil man irgendeine exotische Batterie dafür braucht.

    Dann ist es höchstwarscheinlich inzwischen kaputt.

    Ente gut. Alles gut.

  • Wieso das, das liegt seit 1 Jahr in meiner Schublade.