Marijuana und HSP (high sensitive person)

  • Hallo zusammen,


    mich würde interessieren ob es hier noch weitere HSPs (high senstive person) gibt und wie ihr mit dem Konsum von Marijuana umgeht bzw. ob und wie es euch hilft oder möglicherweise sogar schadet.


    Die Hochsensibilität ist ja bei jedem anders ausgeprägt aber die stärkere Wirkung im feinstofflichen Bereich ist, soweit ich weiß, bei allen HSPs gleich. Ich erinnere mich, dass ich durch das Gras rauchen oft sehr kreativ und energiegeladen war, oder depressiv und am Boden zerstört. Letzeres kann ich momentan nicht brauchen, ich brauche das happy Zeug, von dem ich mir das Vordringen in einen "versperrten" Bereich meiner Psyche erhoffe. Früher hat das jeden Falls prima funktioniert. Ich habe vor zwanzig Jahren schon einiges von dem verkorksten Start ins Leben bearbeitet, jetzt mit fast 40, fehlt aber offenbar noch was. Die HSP ist da für mich eher Fluch als Gabe, da ich mich noch immer nicht gut abgrenzen kannn und somit ständig zu Rückzug und langen Erholungsphasen ohne soziale Kontakte gezwungen bin (klingt dramtischer als es sich für mich tatsächlich anfühlt). Ist eher doof für die Menschen, die mit mir verbunden sind, ich hab mich ja dran gewöhnt...?

    Nun habe ich schon ein paar Seeds gekauft, von denen ich nach meiner laienhaften Recherche davon ausgehe, dass mir die eine oder andere Sorte bei meiner Thematik helfen kann. Die Thematik ist das Aufarbeiten eines akuten psychischen Traumatas, das irgendwie mit der Vergangenheit verwoben zu sein scheint. Ich habe eine Ahnung, komme aber nicht ganz dahinter. Der interessierte Leser wird sich fragen warum ich keine Psychotherapie mache. Tja, wenn es einen Platz gäbe, würde ich das machen. Ich muss aber noch mindestens 3 Monate warten. Keine Sorge, ich komme gut klar und bin stabil da ich glücklicherweise viel Zeit für Ruhe und die Möglichkeit des Zurückziehens habe. Ich bin wegen dieser akuten Belastungssituation aus meinem Job ausgestiegen und suche mir aktuell einen passenderen Arbeitgeber bzw ein passenderes Umfeld. Mit Corona nicht der beste Zeitpunkt aber was solls, das Leben bietet täglich eine neue Chance, das Leben zu leben, das man leben möchte.☺ Zeit habe ich bis zum neuen Job im Überfluss und habe mir deshalb einen Growraum zusammengestellt, dessen Einzelteile bis Ende der Woche hier sein sollten. Nun möchte ich schon einen oder zwei Samen zum Keimen bringen und frage deshalb nach eurem Rat, mit was ich starten soll. Es ist mein erster Anbau und ich nehme deshalb maximal 2 Pflanzen.


    Zur Auswahl stehen von Royal Queen Seeds:

    Dance World

    Speedy Chile

    Tatanka Pure CBD

    Medical Mass

    Chocolate Haze

    Blue Mystic

    und als free seed gab es Royal AK Automatic


    Welche Sorten baut ihr HSPler sonst so an?


    Anmerkung: es geht mir nicht darum ob es grundsätzlich okay ist, dass ich mit dem Eigenanbau starte. Der Entschluss ist gefasst weil ich weiß, dass mir das "richtige" Gras gut tut. Mich interessieren eure eigenen Erfahrungen als HSP oder als Freund/ Freundin einer/s HSP. Vielleicht gibt es ja auch niemanden.... cry


    Zur Info für die, die davon noch nix gelesen oder gehört haben: Startseite

  • mir Hilfts auf jeden Fall. Aber nicht wenn ich schlecht drauf bin, dann kiff ich lieber garnicht bzw habe automatisch keine lust.


    Was die Sorten betrifft kann man keine Empfehlung aussprechen denke ich, indica fesselt dich derbe in den Stuhl und Sativa kann durchaus etwas anregen. Generell sind generelle aussagen generell falsch :D haha es kommt immer anders.


    ihr HSPler sonst so an?

    die, die schmecken und spaß machen und oldscool sind :thumbup: Je älter und weniger hybridisiert die sorten sind, desto eher kannst du damit noch getrennte Wirkungen beobachten. ne reine indica vs reine sativa z.b. Bei vielen Hybriden ist die wirkung verwschwommen und von Phänotypen entschieden, die nach AD&D Würfel manier entstehen - leicht übertrieben :D

  • skunk, white widow, orange bud....


    Meiner Frau (HSP) hat die Cookies Kush gut gefallen

    Einmal editiert, zuletzt von Hausky () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Hausky mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • JaneDoe : Meine Frau könnte man als HSP in abgewandelter Form bezeichnen, allerdings is die auch Psychologin und kann mit dem Thema anders umgehen...trotzdem tut ihr Orange bud, wie von hausky schon vorgeschlagen ganz gut wenn se mal was raucht, alle anderen Sorten sind nix für sie...die danceworld und Blue mystic hatte ich auch schon n paar mal, passt bestimmt auch für dich, wäre meine Wahl wenn ich du wäre...und wie karler schon anmerkte, nicht zu früh ernten ?...halt uns doch auf dem laufenden

    wachs01

    kiffer01 Faulheit ist die Kunst, sich auszuruhen, bevor man müde wird kiffer01

  • Das ist sehr hilfreich. Dankeschön, redman auch für die "Übersetzung" zu dem Text von Karler.☺

    Prima, dann starte ich mit der Dance World und nehme noch die Tatanka dazu. Nur CBD fast ohne THC ist auch nice to have... Ich werde dann berichten sobald alles bereit dafür ist. C U ...

  • Irgendwie fühle ich gerade mit dir.... Will erstmal sagen... Danke... für deine aufgeschlossene und ehrliche Schilderung... Hast mein Respekt :thumbup:<3


    Oft scheitert es genau daran.... Offen und ehrliche Kommunikation... Es wäre krass vieles leichter und einfacher auf der Welt cheer01wave01cheer01


    Zur sortenwahl.... Bin ich um erlich zu sein auch noch auf der suche.... Ich bevorzuge aktuell Skunk.... Weil ich den recht gut vertrage rauch03 und bissel entspannen kann


    Das richtig kreative such ich übrigens auch noch... Mal gespannt was alles so empfohlen wird clover01


    RQS? Ob das ne gute Idee ist =O :D

    Das schreibt er weil der Hersteller scheise ist crazy01

  • Bananen ohnen Ende. RQS bekommt es einfach nicht gebacken mal eine Linie ohne Müsli zu produzieren. Weiß der Geier warum. Wenn die jetzt noch mit Faserhanf rumkreuzen, der von Haus aus zwittert, kann das nicht besser werden.

    Oder dachtest du Indischer Hanf verzichtet freiwillig aufs THC produzieren?

    Ente gut. Alles gut.

  • Best84 Danke für Dein Mitgefühl. Das schätze ich sehr. <3 Mit einer offenen und direkten Kommunikation kann nur leider nicht jeder umgehen. Im Freundeskreis trennt sich da auch immer wieder die Spreu vom Weizen. Mit uns HSP ist es nicht immer einfach und vor allem in partnerschaftlichen Beziehungen komme ich persönlich gar nicht klar. Es gibt noch viel zu lernen und ich erhoffe mir eben Unterstützung von meinen Pflanzen, das alles immer schön locker zu sehen...?


    Mist, ich ging davon aus, dass so ein großer Laden wie RQS einen guten Job macht. Irgendwo hatte ich eine Empfehlung gelesen. Ich hoffe auf mein Glück, dass die Plants gut werden!? Die beiden Samen sind schon in Küchentuch gehüllt und schlüpfen hoffentlich bald.?

  • HSP und Misophonie haben stark zu meiner Bipolaren Störungen beigetragen.


    Erst vor kurzer Zeit, wurde mir der unterschiedliche Einfluss der verschiedenen Sorten bewusst.

    Erträglicher gemacht haben es mir fast alle. Nur waren die Effekte wie Kreativität, Antriebslosigkeit, Schmerzlinderung, Lach-Flash, etc. einfach zu random, als dass ich mich damit stabil therapieren könnte.


    Meinen aktuellen Ärzten habe ich noch nicht "gestanden", dass ich konsumiere, weil die Therapie der Vorgänger dann sofort festgefahren war, obwohl ich seit über 20 Jahren leide und erst seit 2 Jahren kiffe.


    Es kann doch nicht sein, dass man sich nicht traut, dem Arzt seine Erfahrungen mit einem Medikament zu berichten, weil man dann gleich abgestempelt wird.



    Aktuell habe ich 10 verschiedene Sorten im Grow, mal sehen, ob da was für mich bei ist.



    Je älter und weniger hybridisiert die sorten sind, desto eher kannst du damit noch getrennte Wirkungen beobachten.


    beten01

  • Meinen aktuellen Ärzten habe ich noch nicht "gestanden", dass ich konsumiere, weil die Therapie der Vorgänger dann sofort festgefahren war,

    Das ist sehr schade aber man muss ja nicht alles mit den Therapeuten teilen.

    Meine Therapeutin hat sehr desinteressiert mit der Tendenz zum Wohlwollen darauf reagiert, als ich ihr sagte, dass ich mir was zu rauchen geholt habe. Sie meinte nur wenn ich denke, dass es mir hilft sei es okay. Wir haben seither nicht mehr darüber gesprochen.

    Ich hatte mir eine Sativasorte mit relativ niedrigem THC Gehalt in NL gekauft. Keine Ahnung mehr was genau das war aber das hat mich tatsächlich aus einer üblen Phase herausgeholt. Es ist wirklich schade, dass man nicht unterstützend zur Therapie vom Therapeuten das Gras bekommen kann. Ich bin mir sicher es würde vielen Menschen helfen, wieder besser klarzukommen.

    Indicasorten gehen aber für mich gar nicht. Damit bin ich nach geringem Konsum übelst in eine Depression abgestürzt und habe nahezu alles was ich davon hatte, einfach entsorgt. Das "richtige Gras" ist aus meiner Sicht von großer Bedeutung für den Segen oder den Fluch.


    Alles Gute für Dich auf Deinem Weg!🍀

  • Sie meinte nur wenn ich denke, dass es mir hilft sei es okay.

    Vielleicht kann man ja hier anonym jemanden empfehlen?

    Ich möchte jedenfalls nicht noch 5x alles von vorn bis hinten erklären müssen, um dann in der Kiffer-Schublade zu enden.

    Antidepressiva von der Pharma habe ich bisher nicht probiert, ganz allein schafft es Cannabis bei mir aber dann doch nicht.


    Und Behandlungen für Misophonie gibt es wohl auch noch keine, mangelt wohl wieder an der "Anerkennbarkeit" einer Krankheit.

    Sich den Reizen auszusetzen, wie bei Phobien, klappt jedenfalls nicht.

    Alles Gute für Dich auf Deinem Weg!

    Gleichfalls <3

  • Vielleicht kann man ja hier anonym jemanden empfehlen?

    Ich möchte jedenfalls nicht noch 5x alles von vorn bis hinten erklären müssen, um dann in der Kiffer-Schublade zu enden.

    Wenn Du Dich mit Deinem Therapeuten nicht wohl fühlst oder auch nicht wirklich weiter kommst, bringt es ja nichts, das durchzuziehen. Es gibt sogar Fachleute, die die Situation verschlimmern, statt sie zu verbessern. Eine Empfehlung halte ich deshalb für schwierig.

    Die Erstgespräche sind nervig, da bin ich ganz bei Dir. Ich hatte auch ein paar. Aber man kommt leider nicht drum rum, um zu prüfen ob es passt. Das Wichtigste ist für mich, dass ich mich mit der Person und ihrer Energie wohlfühle und dass sie meinen hohen Ansprüchen gerecht wird. Ob das an der HSP liegt, weiß ich nicht aber ich habe generell einen hohen Anspruch an mich selbst und Andere. Und dann gibt es ja auch noch die Frage ob man nach dem Erstgespräch überhaupt einen Platz bekommt. Das ist alles sehr schwierig wenn man eh schon mit der Situation nicht gut klarkommt. Letztlich hatte ich dann einfach Glück mit meiner Therapeutin und mit meinem Gefühl, mich in einem Coffeeshop beraten zu lassen und mir damit erst mal selbst zu helfen.

    Was das Kiffen betrifft wäre es mir aber auch egal gewesen wenn ihr das nicht in den Kram gepasst hätte. Ich bin ein erwachsener Mensch und weiß was mir gut tut und was nicht. Den Segen des Therapeuten brauche ich nicht. Vielleicht ist aber auch einfach Deine Situation anders und eine Wechselwirkung mit Antidepressiva kontraproduktiv (falls Du die noch nimmst). Ich habe nie Antidepressiva genommen weil ich Angst davor hatte wie sie mich verändern würden (habe 2 Beispiele im Freundeskreis, die echt gruselig sind).

    Ich denke ein Therapieerfolg steht und fällt mit der Kompatibilität und der fachlichen Kompetenz des Therapeuten. Viel Glück bei der weiteren Suche wünsche ich Dir und viel Erfolg für die Aufarbeitung Deiner Themen!🍀