BHO: Schritt für Schritt Anleitung zur Herstellung von BHO/Shatter mit Winterization -1

  • servus_1



    Was man unbedingt über BHO wissen muss



    Wie bereits mehrmals beschrieben ist die Herstellung von BHO keine einfache Sache und sollte daher lieber den Profis überlassen werden. BHO ist um ein vielfaches stärker und intensiver als Marijuana in seiner natürlichen Form und erreicht eine anderes Niveau. Es ist eben ein starkes Konzentrat der Wirkstoffe und es kann daher auch leicht zu Überdosierungen oder falscher Einschätzung kommen, die bei Grass keine Rolle spielen. Den Konsum können daher nur erfahrene Cannabis-Patienten mit einer hohen Toleranz mit Genuß nutzen, für Menschen mit einer geringen THC-Tolenranz kann es schnell zu einer unangenehmen Erfahrung werden.


    In Extrakten können ebenso wie Wirkstoffe, auch andere unerwünschte Substanzen in konzentrierter Form auftreten und entsprechend schädlich sein. Chemische Pflanzenschutzmittel und Düngemittel, die bei den verwendeten Pflanzen angewandt wurden, können nachher im Extrakt in bedenklicher Konzentration auftreten und gesundheitliche Schäden verursachen. Es ist daher enorm wichtig nur Ausgangsmaterial zu verwenden, das zuvor nicht mit chemischen Mitteln behandelt wurde.


    BHO: Schritt für Schritt Anleitung zur Herstellung von BHO/Shatter mit Winterization


    Das mit der BHO-Herstellung ist ja oft keine einfache Sache und es kam teilweise zu Unklarheiten, wann man was verwendet und wie. Es gibt tausend verschiedene Meinungen dazu. Ich habe versucht das noch mal genau aufzudröseln, ich hoffe es ist einigermaßen verständlich und hilft euch weiter, habe jetzt auch die winterization mit integriert in den Prozess, weil glaube ich nicht immer klar war wo das beginnt und dann verschiedene Methoden leicht komisch ineinander fließen. Wie beim Grow kann ich dazu nur sagen, lasst euch nicht ärgern, wenn es nicht gleich beim ersten Versuch klappt. Die größten Meister entstehen oft aus einigen Misserfolgen, als müsste es so sein, um gut zu werden


    Im Folgenden kommen die Möglichkeiten der Herstellung von Shatter so wie ich es mache und damit am besten klar komme. Es gibt viele Meinungen zu dem Thema und auch Variationsmöglichkeiten bei einzelnen Schritten, aber ich finde diese hier am besten



    1. Schritt: Vorbereitung


    Alle notwendigen Gegenständig wie Extraktor + Filter, Glaswanne, Wärmeplatte, Handschuhe usw. vorbereiten. Gefäße und Extraktor mit Alkohol desinfizieren.



    Ausgangsmaterial: Als Ausgangsmaterial werden absolut hochwertige, harzige und natürlich pilzfreie Blüten verwendet, die richtig getrocknet und gelagert wurden. Diese sollten sehr trocken sein und werden am besten vor dem Extrahieren im Gefrierschrank aufbewahrt. Die Blüten werden, wenn überhaupt, nur dann zerkleinert, wenn sie sehr groß und extrem hart sind, nicht hexeln oder grindern! Für den ersten Durchgang beim Extrahieren, bei dem das „beste“ und hellste Konzentrat rauskommen soll, werden die Blüten in mittlerer oder kleiner Größe verwendet.
    Wenn man am Ende helles klares Shatter haben möchte, sollten keine Blätter verwendet werden und die Buds gut getrimmt sein. Das goldgelbe absolut hochwertige und beste Endprodukt entsteht nicht, wenn man die getrimmten Blätterchen benutzt. Diese können natürlich auch verarbeitet werden, nur wird dann das Endprodukt normalerweise wesentlich dunkler und karamelfarben sein.
    Hinweis: Je heller und klarer das Extrakt ist, umso reiner und hochwertiger ist es auch. Das ist ein Qualitätsmerkmal, wenn sowohl die Verarbeitung als auch das Ausgangsmaterial ideal gewesen sind.



    2. Schritt: Extraktor befüllen



    In den Extraktor wird das Sieb eingelegt (2 Stück) und er wird nach und nach befüllt mit den unzerkleinerten (kaum zerkleinerten, nicht gegrinderten) Blüten und jede einzelne Lage mit z.B. einen Bambusstöckchen festgedrückt, ohne dass Luftlöcher im Extraktor entstehen. Beim ersten Durchgang des Extrahierens werden die kaum oder nicht zerkleinerten Blüten verwendet. Daraus entsteht das beste Konzentrat. Ich halte es getrennt von dem, was beim 2. Durchgang rauskommt.
    Der Extraktor muss vollständig mit Pflanzenmaterial gefüllt werden. Wenn nicht genügend Blüten vorhanden sind, muss ein kleinerer Extraktor verwendet werden. Lufteinschlüsse im Extraktor würden nämlich dazu führen, dass das flüssige Butan zu Butangas expandiert, was den Extraktionsprozess negativ beeinflusst.



    3. Schritt Wasserbad/Wärmeplatte vorbereiten



    Glaswanne/Topf mit warmen Wasser (max. 60°C) befüllen und eine kleinere Glaswanne bereit stellen in die dann direkt extrahiert wird. Es sollte dafür am besten Glas verwendet werden, weil Plastik in Verbindung mit dem Butan evtl. Stoffe aus dem Plastik oder anderen Materialien lösen und in das Konzentrat übertragen könnte. Ich nehme Glas so kann ich mir sicher sein. Beim Wasserbad sollte die Temperatur von 60°C nicht überschritten werden. Deswegen sollte man ein Thermometer verwenden und die Wassertemperatur messen. Wenn hier mit zu heißen Temperaturen gearbeitet wird, werden zum einen wertvolle Cannabinoide und Terpene abgebaut und zerstört und zum anderen kann das Endprodukt dadurch dunkler werden.



    4. Schritt Extraktion im Freien



    Die Extraktion mit Butangas muss aus Sicherheitsgründen immer im Freien durchgeführt werden. Dabei sollte man enge Kleidung, eine Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen. Die Handschuhe verhindern u.a. Erfrierungen an den Händen, der Extraktor wird bei der Extraktion sehr kalt.
    Die Butangasflasche wird am Extraktor aufgesetzt und über der Glaswanne durchgepresst.
    Es dauert einige Sekunden bis es anfängt unten aus dem Extraktor zu tropfen. Manche Konzentrate-Hersteller lassen erst 30 Sekunden lang Gas durch die Röhre, warten dann etwa 15 Sekunden um dann fortzufahren bis die Butanflasche leer ist. Je nachdem wird jetzt gleich noch eine zweite Butangasflasche in gleicher Weise verwendet. Das Öl sammelt sich in der Wanne. Das Butangas darf dabei nicht eingeatmet werden!
    Beim ersten Durchgang sollte das Cannabis-Butan-Gemisch nun sehr hell und durchsichtig sein, wenn alles gepasst hat.


    Beim zweiten Extraktionsdurchgang kann das gleiche Material aus dem Extraktor nochmal verwendet werden. Dazu alles aus dem Extraktor rausholen und trocknen lassen und in den Extraktor ein neues Sieb (2 Stück) einlegen. In einem [lexicon]Grinder[/lexicon] oder Häxler wird es diesmal zerkleinert und anschließend wieder in den Extraktor gefüllt. Wenn nun diese Füllung im Freien extrahiert wird, kommt ein dunkleres und evtl auch trüberes Öl heraus, weil sich darin mehr Pflanzenteile und Chlorophyll befindet als bei der erst sehr groben Extraktion. Ich halte beide Extrakte getrennt voneinander.



    5. Schritt: nach der Extraktion gleich ins Wasserbad/auf die Wärmeplatte


    Nach der Extraktion wird die Schüssel mit dem Öl-Butangemisch in die Schüssel mit dem warmen Wasser gestellt (-> Wasserbad, ca. 50°C). Das Gemisch fängt an zu blubbern und Blasen steigen auf. Dies ist das entweichende Butangas. Das Extrakt bleibt im Wasserbad/auf der Wärmeplatte bis es nicht mehr blubbert und der größe Teil des Butangases entwichen ist ca. für 30-45 Minuten. Dieser Vorgang sollte auch aus Sicherheitsgründen im Freien gemacht werden.
    Nach 30-45 Minuten ist schon ein großer Teil vom Gas entwichen, aber noch lange nicht alles. Wenn das Öl-Butangemisch eine Temperatur von 21°C erreicht hat, ist es sicher, es nach innen zu bringen.






    Quelle:


    BHO: Schritt für Schritt Anleitung zur Herstellung von BHO/Shatter mit Winterization - 1000Seeds


    Chill out. hemp_blatt

    Moin an alle,


    bin neu hier und es ist mein 2. grow, also noch recht gruen alles. Coole Site hier, hoffe auf ne Menge Infos und Spass. Weed out :thumbsup:

    2 Mal editiert, zuletzt von CHILLER84 () aus folgendem Grund: zusatz

  • Ich verwende statt einem Glas eine Silikonform zum backen , da das Öl wenn es auskühlt , so gut wie gar nicht picken bleibt :)
    Und statt Butangas nehme ich diese Dexson Gas /Ether .
    aber es pickt echt wie die Hölle wenn man es irgendwo am finger bekommt ^^
    --------------- 16. März 2016, 11:00 ---------------
    Wie lange wartet Ihr nach der Extraktion bis ihr es rauchts ?

  • Ich verwende statt einem Glas eine Silikonform zum backen , da das Öl wenn es auskühlt , so gut wie gar nicht picken bleibt :)
    Und statt Butangas nehme ich diese Dexson Gas /Ether .


    Auch wenns ein paar Jahre her ist, bevor jemand das liest und auf die selbe Idee kommt,


    Ich denke nicht, dass DME in Silikon herein extrahiert werden sollte. DME ist ein wesentlich stärkeres Schleppmittel und sollte auf PTFE Folie (Teflon) oder Glas extrahiert werden.
    Das Extrakt am Ende in Silikon zu lagern ist ok, aber in eine Silikonform reinzuextrahieren (mit der alten Methode ohne destilliertes Wasser), sorgt sicher dafür dass das Silikon gelöst wird. Lecker.


    Bitte korrigiert mich wenn ich da falsch liege. Hier gehts um unsere Gesundheit, da darf man alte Threads reaktivieren und lieber einmal zu viel Wolf schreien :) @Lee-0l hat mir in einem anderen Thread folgenden Link zum prüfen der Beständigkeit gegeben, diesem Folgend sind bei [Dimethylether-SIlikon] leider keine Angaben drin (0), alle anderen Elastomere sind aber Stufe 4 (also nicht beständig) https://kuhnke.kendrion.com/at…estaendigkeit-2015_de.pdf

  • Muss das dann noch zwingend im Vakuum gereinigt werden?
    Es bleiben doch bestimmt Reste des Gases zurück.

  • In der Anleitung fehlt der Teil mit dem Winterizing. Das ist der Teil bei dem der aus Schritt 5 hervorgegangene Superkleber in Alkohol aufgelöst und ins Eisfach gestellt wird, damit Wachse ausfallen können. Dabei sprudelt schon fast alles Gas auf. Wenn man vor dem Eisschrank noch mal ein Vakuum zieht, ist der Rest Gas auch raus.

    Ente gut. Alles gut.

  • Stimmt, Alkohol ist mir zu gefährlich, das ist nichts für mich.

  • Jeder wie er meint, aber du solltest das hier nicht verharmlosen!



    Gibt auch dumme Kids die im Internet unterwegs sind.


    Iso,"Hitze",Druckbehältern und giftige Gase , klingt nach richtig Spass